Das Magazin CEO Middle East hat kürzlich eine Liste der 100 mächtigsten arabischen Frauen vorgelegt. Eine interessante Liste, keine Frage, gut durchmischt was Herkunft, Alter und Betätigungsfeld der Frauen angeht. Neben Frauen aus Kultur und Kunst sind auch erfreulich viele – sogar mehr als 50% – Vertreterinnen aus Wirtschaft, Forschung und Politik vertreten.

Nichts desto trotz fehlt mir bei der Liste vor allem eines – ein Kriterium für die Definition der so genannten „Macht“ oder eine Erklärung; was soll das genau bedeuten? Geht es darum, einen möglichst hohen Bekanntheitsgrad zu erreichen, wie beispielsweise die Nobelpreisträgerin Tawakkul Karman, die es zwar in diesem Jahr auf Platz 2 der Liste geschafft, in den Jahren zuvor aber überhaupt keine Beachtung gefunden hat, obwohl ihr Engagement (was ja auch die Nobel-Auszeichnung zeigt) sich bereits über viele Jahre zieht. Oder geht es darum, möglichst viele Menschen mit seiner Arbeit zu erreichen, wie die Sängerin Fairouz (Platz 13), oder weil man einem Wirtschaftsunternehmen mit möglichst vielen Mitarbeitern und einem Millionenschweren Jahresumsatz vorsteht wie Lubna Olayan (Platz 3), die eine Finanzdienstleitungsfirma in Saudi-Arabien führt? Weiterlesen

Die Kollegen der großartigen Initiative Deutsch Plus haben eine herrliche Kampagne veröffentlicht. Das Bild hat mich sehr zum Lachen gebracht; ich hoffe, euch auch!

In diesem Sinne: Migrationshintergrund für alle!

 

Schluss mit der Benachteiligung