Der allgemeine Konsens über die arabischen Länder ist, dass es sich um reine Männergesellschaften handelt und die Frauen nicht nur nichts zu sagen haben, sondern auch wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden.

Und für ein Land wie Saudi Arabien gilt dieses Bild in noch viel größerem Ausmaß. Keine Frage – die Fakten sprechen für sich: Frauen dürfen ohne die Einwilligung ihrer Ehemänner bzw. des Vaters oder eines sonstigen männlichen Vormunds (der sogenannte Muhrim) so gut wie nichts: sie dürfen kein Bankkonto eröffnen, keine Verträge unterschreiben, nicht verreisen  und keine Job annehmen. Dass Frauen nach wie vor nicht fahren dürfen, hat in den letzten zwei Jahren auch bei uns immer wieder die Runden in den Nachrichten gemacht.

Stimmt alles. Finde ich auch nicht gut. Im Gegenteil. Ich finde es nicht nur hinterwäldlerisch, menschenfeindlich und vermessen, sondern schlicht und ergreifend auch unpraktisch. Wie viel einfacher könnte das Leben sein, wenn Frau ihre Kinder selbst von der Schule abholen oder einfach eine Kreditkarte beantragen könnte.

Nichts desto trotz ist es ebenso vermessen und arrogant von Menschen auf der anderen Seite der Erde, zu glauben, dies sei die ganze Wahrheit und die Frauen dort leben 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr in einem Gefängnis, wo sie die Mund höchstens mal zum essen aufmachen dürfen. Wenn’s der Ehemann erlaubt, freilich nur.

Denn – wer zu Hause tatsächlich das Regiment führt, das ist nicht selten (ich würde sogar sagen in 90% der Fälle) die Frau. Und in einem Land, wo das Leben hauptsächlich zu Hause stattfindet, ist das schon eine ganze Menge Macht.

Zwei Beispiele nur von unserer jüngsten Reise dafür, dass die Herren nach der Arbeit beim Betreten ihres Heims ihre Männlichkeit einfach an der Garderobe abgeben müssen.

Szene 1:

S. ist ein junger Mann von 25 Jahren, frisch verheiratet mit einer entzückenden Frau, gemeinsam haben sie eine einjährige Tochter. Nun musste sich S. die Mandeln entfernen lassen. Die ganze Familie ist in Aufruhr. Der arme Junge. Oh Gott. Die Großmutter lässt Suppe ins Krankenhaus schicken, Bilder vom Krankenbett werden per WhatsApp an die ganze Familie geschickt, bei jedem Telefonat geht es die nächsten 48 Stunden um nichts anderes als um das Schicksal des armen Kranken. Einige Tage später trifft sich die Großfamilie zum Essen. S. – noch immer sichtlich angeschlagen – kann kaum sprechen, lächelt sich tapfer durch den Abend. Bis zum Essen. Der Arme kann kaum seinen Tee schlucken, geschweige denn etwas von dem gegrillten Fisch zu sich nehmen.

Sofort versammeln sich seine Großmutter, seine Mutter und seine Frau um ihn. Sie reden auf ihn ein. Er muss essen, um wieder gesund zu werden. Der Arzt hat doch gesagt, nach 3 Tagen muss er feste Nahrung zu sich nehmen. Sie schubsen und drängeln ihn, nicht nur verbal, sondern auch körperlich. Der Arme sitzt, die Hände im Schoß gefaltet, die Backen dick von der OP, ausdruckslos da und zwingt sich einen Bissen einer gegrillten Garnele rein, quält sich sichtlich, ich habe großes Mitleid. Er versucht, zu sagen, dass es einfach nicht geht. Dann reißt die Großmutter ihm die Gabel aus der Hand, spießt ein großes Stück Fisch auf, drückt seiner Frau die Gabel in die Hand und fordert sie auf, ihren Mann gefälligst zum Essen zu bringen. Sie drücken dem armen Jungen die Gabel geradezu in den Mund. Minutenlang geht das so. Da sitzt nun die junge Ehefrau, den Teller auf dem Schoß, und hält ihrem jungen Ehemann die Gabel hin, in der anderen Hand eine Serviette, damit er sich nicht bekleckert. Wie bei einem Kleinkind. Und niemand schreitet ein. Das ist einfach so. Da muss man als Mann diese Entwürdigung einfach mal hinnehmen. Hier haben nämlich nur die Frauen was zu sagen.S. isst unter sichtlichen Schmerzen 4 Stückchen Fisch.

Szene 2 (es handelt sich hierbei nicht um dieselben Mütter und Söhne wie bei Szene 1…)

M. ist 14 Jahre alt. Er ist gut erzogen, respektvoll, springt immer sofort, wenn seine Mutter, seine Großmutter oder sonst wer etwas von ihm möchte – ein Glas Wasser, eine Einstellung an ihrem iPad oder den Wechsel des TV-Kanals.

Bei einem Ausflug ans Meer sitzt man zusammen am Strand und döst in der Hitze. M.s Mutter lamentiert über die positiven Aspekte von Hautpeelings, auch mit Sand. Wie gut das doch für die Haut ist. Wie frisch und wie gesund. „Stimmt doch, oder?“, fragt sie in meine Richtung. Ich weiß nicht, warum ich auf einmal Teil der Konversation bin, nicke aber nur müde. „Jaja, das ist total gut. Mache ich zu Hause auch manchmal.“

„Siehst du, M.!“, kreischt sie plötzlich so laut, dass ich von meiner Liege hochschrecke. „Rasha macht das auch. Geh und hol dir Sand und reib dir das Gesicht ab. Gegen deine Pickel.“ Ich habe sofort großes Mitleid. M. versinkt schamvoll in seinem Liegestuhl und sieht sehr arm aus. Jetzt soll sich der arme Junge vor den Augen seiner Verwandten aus Deutschland mit Sand das Gesicht abreiben… M.s Mutter insistiert aber immer weiter, schubst ihn, geht schließlich selbst in die Küche und kommt mit einer kleinen Schüssel zurück. „Hier“, sagt sie und drückt ihrem Sohn die Schale in die Hand. „Füll die mit Sand und reib dich ab.“ Widerwillig quält sich M. aus seinem Stuhl, nimmt die Schüssel und trollt sich ein paar Meter der Strand hinunter. Als er zurück kommt, wird er sofort überführt. „Du hast es nicht gemacht!“, keift die Mutter. „Doch, hab ich“, versucht sich der verzweifelte M. zu retten. „Lüg mich nicht an, ich bin deine Mutter. Ich weiß, wenn du nicht tust, was ich dir sage.“ M. lässt verzweifelt den Kopf hängen.

Er setzt sich wieder auf den Stuhl, schöpft Sand in seine Schale und lässt einige Sekunden lang den Blick in die Ferne schweifen, als könnte ihn irgendwas dahinten retten.
Dann reibt er sich sein Gesicht ab.

Was will ich damit sagen… Dass die sehr starken und dominanten arabischen Mütter und Großmütter sich ihre Söhne sehr respektvoll und eben auch ein bisschen verweichlicht heranziehen, und ihre Töchter zu ebensolchen Drachen zu machen versuchen, wie sie es selbst sind. Ich kenne kaum eine arabische Frau, egal welchen Alters, die ihren Ehemann nicht vollkommen in der Tasche hat. Und wenn sie dann noch das ultimative Ziel erreicht und ein gutes Verhältnis zu ihrer Schwiegermutter aufgebaut hat, dann kann man mit diesen armen Jungs wirklich nur noch Mitleid haben. Denn wer seinen Sohn oder seinen Mann so im Griff hat, der hat in der Regel auch kein Problem damit, die Unterschriften und Einwilligungen zu bekommen, die es offiziell braucht um zu reisen oder Kaufverträge zu unterschreiben. Man (also Frau) arbeitet schlicht innerhalb des Systems zu ihren Gunsten.

Mit den Frauenrechten in Saudi Arabien ist es noch lange nicht gut bestellt, aber die Fortschritte sind überall sichtbar. Frauen der Generation 25plus sind mittlerweile zu großen Teilen berufstätig, viele haben eigene Firmen, wie zum Beispiel Catering oder PR. Zuletzt konnte man sogar in Deutschland lesen, dass die größte Zeitung des Landes nun eine weibliche Chefredakteurin hat. Ist alles nicht viel im Vergleich zu dem, was wir hier bei uns gewöhnt sind. Aber ich bin sehr zuversichtlich, angesichts dieser starken Generation, die dort heran wächst.

we-can-do-it

Am Dienstag war ich als Talk Gast eingeladen, um in der Sendung Shabab Talk auf der Deutschen Welle zusammen mit Moderator Jaafar Abdulkarim, dem saudischen Regisseur Mujtaba Said und der ägyptischen Florett-Fechterin Shaimaa Gamaal (per Telefonschalte) über die Teilnahme arabischer Frauen im Allgemeinen, und saudischer Frauen im Speziellen zu reden.

Da die Sendung auf Arabisch abgehalten und auch mein Interview mit einer Simultanübersetzung überspielt wurde, hier eine kleine Zusammenfassung des Ganzen.

Zunächst einmal – mein erster Gedanke, als es hieß: Saudi Arabien wird von der Olympiade disqualifiziert, wenn keine Frauen mitfahren dürfen, war: Fantastisch! Welch Ironie! Warum Ironie? Weil in einem Land, in dem Frau nirgendwo hingehen, ausreisen, Geschäfte tätigen kann, ohne dass ein Mann seine Zustimmung gibt, plötzlich der Zeiger in die andere Richtung zeigt und sagt: „Ätsch, Männer, das könnt ihr nicht. Nur mit den Frauen zusammen.“

Aber das nur zu meiner persönlichen Schadenfreude.

Also, die Sendung hatte den Titel „Arabische Frauen bei Olympia – Kampf zwischen Tradition und Selbstverwirklichung“. Ich war als Bloggerin und Autorin mit saudischen Wurzeln eingeladen und konnte ein bisschen aus eigener Erfahrung berichten, außerdem hatte ich die Gelegenheit, ein paar Fakten aus dem Inneren des Magischen Königreich zu erklären. So zum Beispiel, dass es in Saudi-Arabien an öffentlichen Mädchenschulen keinen Sportunterricht gibt. Es gibt kaum private Sportclubs, und wenn, dann sind sie sehr teuer, öffentliche Sportanlagen gibt es gar nicht, ebenso wenig wie eine Wettkampfkultur (woher auch?) oder Sportorganisationen. Frauen, die sich für Sport interessieren, habe somit schon einmal per se einen schweren Stand – wie, wo und mit wem sollte man Sport treiben? Einzige und fantastische Ausnahme ist der 2003 gegründete Mädchensportverein Jeddah United, wo es Mädchenmannschaften für Fußball und Basketball gibt, ebenso wie Leichtathletik und Schwimmmöglichkeiten.

Auf die erste Frage des Moderators, ob so ein vermeintlich kleiner Schritt tatsächlich gefeiert werden dürfe, antworten wir alle einhellig mit „Ja“. Ich sage, in einer so engen Gesellschaft muss jeder noch so kleine Schritt begrüßt werden. Mujtaba, mein Nebenmann sagt ebenfalls, er habe die Nachricht freudigst zur Kenntnis genommen, ebenso Shaimaa, die zugeschaltete Fechterin, die für ihr Heimatland Ägypten schon zum 4. Mal an den Spielen teilnimmt. Dennoch bleibt die Situation arabischer Athletinnen bei den Spielen im Gegensatz zum Weltvergleich eher düster – 77% zu 23% lautet die Männer-Frauen-Quote bei den arabischen Ländern (55% zu 45% im Weltvergleich).

Auch Shaimaa sieht nach wie vor Probleme. Vor allem in den Köpfen der Menschen, sagt sie, nach deren Vorstellung Mädchen nicht so gut im Sport sind wie Jungs, weniger dafür geeignet, aus körperlichen und auch moralischen Gründen. Das müsse sich ändern. Zudem, sagt sie, sei die Bürokratie der Funktionärsebenen selbst in Ländern mit höherer Frauenbeteiligung eine Katastrophe – „Die haben einfach eine Ahnung von Sport. Wir brauchen Funktionäre, die etwas von Sport verstehen und einsehen, dass es etwas Wunderbares sowohl für Männer als auch für Frauen ist, ihr Land bei solchen Wettkämpfen wie der Olympiade zu repräsentieren. Sport ist sehr wichtig für einen modernen Staat.“

Mujtaba erklärt, dass ihm persönlich die Bewegungen im Inland sehr viel mehr bedeuten als die Wahrnehmung im Ausland, dass es wichtig sei zu sehen, dass es mit Prinz Nawaf bin Faisal einen sehr engagierten Minister für Sport gäbe, der sich unter anderem auch für den Sportunterricht an Mädchenschulen einsetzt.

Auf Jaafars Frage, warum die Bewegungen immer nur von außen zu kommen scheinen, sage ich, dass es durchaus Bewegungen von innen gibt, wie zum Beispiel die Bewegung um Manal al-Sharif, dass nur alles eben sehr viel langsamer und zögerlicher geht. Man darf, und das ist ganz fest meine Meinung, den Druck nicht unterschätzen, der durch den starken Familienapparat, durch die Regierung, die Religionspolizei und die Gesellschaft entsteht. Diese Strukturen erfordern schlicht eine vollkommen andere Protestkultur und eine ganz andere Form von Erneuerungsgeist und Erfindertum als wir ihn hier in Europa gewohnt sind. Und man muss respektieren, dass es eben langsamer geht, gleichzeitig aber auch nicht aus den Augen verlieren, dass Veränderung nur durch Standhaftigkeit entsteht – steter Tropfen höhlt den Stein.

Auf die Frage nach den persönlichen Erfahrungen erzähle ich, dass alle saudischen Frauen, die ich kenne, eben im Rahmen ihrer Möglichkeiten versuchen, Sport zu treiben, wenn sie es möchten, aber eben auch am Hauptvirus des Landes kranken – Bequemlichkeit. Insgesamt kann man es sich nämlich mit den richtigen Mitteln in dem Land als Frau auch ganz gemütlich machen. Warum also kämpfen oder – Gott hilf! – Sport treiben.

Shaimaa und ich visionieren dann noch darüber, dass man sich von dem vorgeschobenen Grund, muslimische Mädchen könnten wegen der Kleidung keinen Sport treiben, auf gar keinen Fall zurück halten lassen sollte. In einer Welt, in der Lady GaGa ein Kleid aus Steaks trägt, muss es doch möglich sein, Sportkleidung zu designen, die sowohl zweckmäßig und sicher wie auch vereinbar mit islamischen Maßgaben ist.

 

Abschließend stelle ich dann auf Jaafars Frage noch fest, dass ich nicht an einen radikalen Umbruch nur durch diesen einen Akt glaube. Man darf nicht vergessen – die Teilnahme der Frauen wurde von außen implementiert, nicht von Innen erstritten. Nichts desto trotz glaube ich an die Macht der Bilder und daran, dass die Bilder von Sarah Attar, der saudischen 800-Meter-Läuferin, wie sie mit der saudischen Flagge in der Hand strahlend in das Stadion in London einmarschiert, sich sicher in die Köpfe einiger kleiner Mädchen fest setzen wird, und diese oder die nächste Generation wird es bei sich behalten und vielleicht ein bisschen mehr daran glauben, dass auch sie irgendwann mal Hürdenlaufen, Springreiten oder Radfahren können und für ihr Land eine Medaille holen.

 

 

… ein großer für die Frauen im Magischen Königreich? Gestern hat König Abdallah von Saudi Arabien etwas überraschend angekündigt, dass Frauen ab 2015 das Wahlrecht in Gemeindewahlen zugestanden werden soll. Frauen sollen dann nicht nur wählen, sondern sich auch zur Wahl aufstellen lassen dürfen.

Für die Aktivistinnen im Land, die sich seit Jahrzehnten für das Frauenwahlrecht stark machen, scheint ein großer Etappensieg erreicht.
Die Frage ist, ob dieses Versprechen mehr als nur Augenwischerei ist. Ich bin sicher, der König meint seine Ansage ernst. Doch der Mann ist alt, und ob er bis 2015, zum Zeitpunkt der nächsten Gemeindewahl noch lebt und im Amt ist, sei mal dahin gestellt. Sein voraussichtlicher Nachfolger, Prinz Naif, gehört zu dem konservativen Lager der Sauds, und ob der, wenn er denn bis dahin den Thron besteigt, dieses Versprechen seines Bruders auch umsetzen wird, ist mehr als nur zweifelhaft. Umso wichtiger ist es, dass noch in der Zeit des progressiven Königs Abdallah möglichst viel für die Rechte der Frauen getan wird, damit im Falle eines Machtwechsels die Frauen schon wenigstens in eingen Punkten komfortabel „im Sattel sitzen.“ Oder hinterm Steuer. Das wäre ja auch mal was.

Kleine Ergänzung: Heute findet sich bei Qantara ein sehr gutes Interview zum Thema!

 

Vor einer Weile hatte ich hier bereits meine persönliche Einschätzung zum revolutionären Potenzial in Saudi Arabien aufgeschrieben.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es in Saudi Arabien zumindest in absehbarer Zeit nicht zu ähnlichen Bewegungen und Ausschreitungen wie in Bahrein, Libyen oder Ägypten kommen wird, auch weil der saudische König vor einigen Tagen bereits das zweite Wohltätigkeitspaket in Milliardenhöhe unter sein Volk gebracht hat. Damit sollen Löhne aufgestockt, Sozialleistungen wie Arbeitslosen- und Wohngeld, Studiengebühren, Versicherungen und vieles mehr bezahlt werden.

Die Saudis reagieren im Allgemeinen gut und wohlwollend auf diese Bemühungen des Königshauses, wie unter anderem die bekannte Bloggerin Sabria Jawhar schreibt. Nichts desto trotz, so ist Sabrias Blog wie auch anderen Quellen zu entnehmen ist, werden Forderungen nach echten Reformen im Königreich immer lauter. Man muss wissen, dass dies die saudische Protestkultur ist. „Protest“ besteht darin, dass man dem Staatsoberhaupt Briefe schreibt und seine konkreten Wünsche und Vorstellungen zur Verbesserung der Situation im Lande formuliert. Es passt nicht in die Mentalität und das Selbstverständnis der Saudis, ihren sehr respektierten König zum Abtreten aufzufordern. Sie möchten MIT ihm arbeiten, nicht gegen ihn.

So auch die junge Journalistin Mona Kareem, die vor einigen Tagen eine „Revolutionserklärung der Frauen Saudi-Arabiens“ formuliert hat. Neben Arabisch, Englisch und Französisch kann man die Erklärung hier auch auf Deutsch lesen. Am Ende ihres Artikels schreibt Bloggerin Eman Fahad, typisch für einen Saudi, dass sie sich keine Sorgen um ihr Land mache. Mit einer Bevölkerung, in der 40% unter 20 sind und im medialen Zeitalter aufwachsen, und einer breiten und gut vernetzten Expatgemeinde sei echte Veränderung nur eine Frage der Zeit. Für mich persönlich drückt dieser Satz all das aus, was ich von Saudis kenne und was ich an ihnen so mag: sie vertrauen. Und haben Hoffnung. Inshallah.

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